(C) Nicole Ahrenbeck
(C) Nicole Ahrenbeck

RTE 
Runder Tisch Energiewende Bammental 

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Projekt Elsenzhalle

Beginn einer energetischen Sanierung der Elsenzhalle: Gemeindeverwaltung plant für 2016

 

  • Dacherneuerung auf Elsenzhallenanbau mit Solarthermie mit Dämmung und Entfernung der Plexiglasdächer

  • primäre Nutzung der Deckenstrahler anstatt der Heizkörper (läuft seit Januar 2016)

 

Projekt Energieoptimierung Schulzentrum

Nach Ansicht des RTE hat die Optimierung der Steuerung/Regelung mit dem Ziel der Verbrauchssenkung Priorität. Hierzu sollte ein Hydraulikplan erstellt werden. Zur Zeit arbeiten wir an der Erfassung der Ist-Verbrauchskosten. Verbrauchsmessungen sind zur Schaffung einer Datenbasis notwendig. Hieraus sollen Maßnahmen entwickelt werden.

Am 13.05.2016 wartete der RTE noch immer auf den Zwischenstand der Untersuchung durch Firma ENTEC. Am 23.06. um 14 Uhr ist nun ein Abstimmungsgespräch in kleiner Runde geplant.

Am 22.09.2015 besichtigten die Teilnehmer der Projektgruppe die Gebäude des Schulzentrums mit den zugehörigen technischen Einrichtungen (Heizzentrale, Heizverteiler, Lüftung). Die Hausmeister des Schulzentrums hatten die Teilnehmer durch die Einrichtungen geführt. Sie informierten über die Nutzung und den Betrieb. Ein Protokoll wurde an die Teilnehmer des Plenums per E-Mail verteilt.

Am 24.08.2015 hatte sich die Projektgruppe erstmals getroffen.

 

 

Projekt Heizungskonzept Schwimmbadstraße 21

Das vom RTE erstellte Konzept sieht eine Wärmeversorgung durch Nutzung der natürlichen Erdwärme sowie durch Einsatz einer Fußbodenheizung vor. Eine fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnung untermauert das Konzept. Es wurde vom Gemeinderat auch so befürwortet. Danach erstellte das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro eine grobe Kostenschätzung mit unrealistisch hohen Planungskosten. Darauf entschied sich der Gemeinderat gegen das Konzept, aber gleichzeitig auch gegen zukunftsweisende Niedertemperaturheizflächen. Hierzu:

RNZ-18.11.2015.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]
RNZ-10.10.2015.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
RNZ-02.07.2015.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
Aus Sicht des RTE ist diese Entscheidung zu bedauern. Eine zusammenfassende Beurteilung durch den RTE liegt der Gemeinde vor. 
 

Die Diskussion mit Herrn Bürgermeister Holger Karl im RTE-Plenum am 11.01.2016 ergab:

  • Eine Fussbodenheizung führt zu einem erheblichen Gewinn an Energieeffizienz. Die Gemeindeverwaltung prüft umgehend, ob sie trotz des Baufortschrittes noch realisiert werden kann.

  • Generell müssen die Vorgaben an die Planer mehr in Richtung CO2-Neutralität gehen, um die geplanten Klimaziele der Gemeinde erreichen zu können.

  • Zur Erarbeitung sinnvoller Vorgaben bei künftigen Projekten soll ein Abstimmungsgespräch zwischen RTE und Gemeindeverwaltung stattfinden

 

Projekt Verbund-Nahwärme

  • Verbund-Nahwärme mit gegenseitiger Belieferung

  • Gemeinschaftliche Nutzung von Regenerativen Energien

zum Beispiel möglich im Neubaugebiet „Breite Äcker“ Bammental
oder für bestehende Wohngebiete

Das Prinzip:

Unterschiedliche regenerative Wärmeerzeuger in den einzelnen Häusern speisen je nach Witterung ihre erzeugte Wärme zur gemeinsamen Nutzung in das eigene private Nahwärmenetz.
Bei der Verbund-Nahwärme mit gegenseitiger Belieferung erzeugen die für den jeweiligen Temperaturbereich effizientesten Heizsysteme des Häuserverbundes den Großteil der notwendigen
Wärme für die angeschlossenen Verbraucher. 

Beispiel eines Netzes mit 6 Häusern, das verschiedene Energie-Arten kombiniert (Solarthermie, Erd-und Luftwärmepumpe, Pelletheizung, Photovoltaik mit Batteriespeicher) - auch eine kleine

Lösung mit nur zwei Häusern ist möglich!

Maximal-Lösung: Mehrere Häuser mit unterschiedlichen Heizsystemen und eine zusätzliche größere Pellet-Heizung schließen sich zu einer gemeinsamen Nahwärmever-sorgung zusammen.

Dieses Konzept hat drei Säulen
1. Mix der Energie-Arten
2. Speicherung (Wärme, Strom)
3. Energie-Management (Steuerung/Regelung)

Vorteile:
  • Gemeinsam effizient heizen und weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern sein.

  • Jeder Bauherr hat den Vorteil der Nutzung mehrerer Heizsysteme zum Preis von einer Anlage.

  • Durch die verschiedenen Wärmeerzeuger wird mit Hilfe einer Verbundsteuerung entsprechend der jeweiligen Außentemperatur immer die günstigste Anlage in Bezug auf Energieeffizienz und damit Verbrauchskosten zur Wärmeerzeugung angefordert.

  • Durch den in den Gesamtanlagen genutzten hohen regenerativen Energieanteil ist das KFW Effizienzhaus 40 ohne hohen zusätzlichen Aufwand leichter erreichbar - KFWDarlehen werden günstiger.

  • Die Anlagen sind nachhaltig. Sie können Energieengpässe und Kostensteigerungen durch den Verbundbetrieb leichter ausgleichen.

Die Voraussetzungen:

  • Die gegenseitige Wärmelieferung wird verrechnet.

  • Wie bei der traditionellen Fern-wärme seit Jahrzehnten bewährt, laufen zur Minimierung der Wärmeverluste soweit möglich die Leitungen durch die einzelnen Häuser hindurch. Dadurch sind die Mehrkosten für die Leitungstrassen relativ gering .

  • Energiezähler in den einzelnen Häusern mit gemeinsamer Steuerung

  • Eventuell Gründung einer Betreibergesellschaft .

Nähere Informationen:
Susanne Lang, Gemeinde Bammental
Klimaschutz und Energiemanagement
Tel. 06223/9530-0

 
 


Projekt Energiekarawane 2

 

Die 2. Energiekarawane kam nach Bammental von Mitte November 2014 bis Mitte Januar 2015. Anlassgebend ist ein Sanierungsprogramm mit Fördermöglichkeiten im Bammentaler Schwimmbadviertel. Die Kosten dieser 2. Energiekarawane wurden durch die Gemeinde Bammental getragen.

Beratungsschwerpunkte waren Außendämmung und Fensteraustausch.

Ein Abschlussbericht erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt

 

 

 

Projekt Energiekarawane 1


Die 1. Energiekarawane kam nach Bammental von Mitte Oktober bis Mitte November 2013.

Sie war im Bammentaler "Blumenviertel" und angrenzenden Bereichen unterwegs. Die Beratungsschwerpunkte lagen auf den Themen Heizungsanlage, Lüftung, Außendämmung und Fensteraustausch.

 

Die EnergieKarawane ist eine Initiative der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar gGmbH, Ludwigshafen.

RTE Ergebnisbericht
RTE Ergebnisbericht.pdf
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